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Vereinsdaten:

Vereinsname: Hertha BSC Berlin
Anschrift: Hanns-Braun-Straße, Friesenhaus 2, 14053 Berlin
Gründungsdatum: 25. Juli 1892
Vereinsfarben: Blau-Weiß
Mitglieder: 15.700 (Stand: 27.07.2008)
Abteilungen: Fußball, Boxen, Tischtennis, Kegeln
Stadion: Olympiastadion (74.500 Plätze)
Präsident: Werner Gegenbauer
Manager (Leiter Profifussball): Michael Preetz
Trainer: Wolfgang Funkel

Größten sportliche Erfolge: Deutscher Meister 1930, 1931
DFB-Pokalfinale 1977, 1979, 1993 (die Amateure)
Halbfinale UEFA-Pokal 1979
Zwischenrunde Champions League 2000
DFB Liga-Pokal-Sieger 2001, 2002
Erfolge Jugendmannschaften:
A-Junioren : Meister Bundesliga Staffel Nord/Nordost 2005, 2006
Meister Regionalliga Staffel Nordost 2002
Berliner Pokalsieger 2003, 2006, 2007, 2008, 2009
DFB-Pokalsieger 2004
B-Junioren :Deutscher Meister 2000, 2003, 2005
Meister NOFV Regionalliga 2000, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009
Berliner Pokalsieger 2001, 2002, 2004, 2006, 2007, 2008, 2009
NOFV Pokalsieger 2001, 2009
C-Junioren :Berliner Meister 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009
Berliner Pokalsieger 2003, 2005, 2006, 2009
D-Junioren :Berliner Meister 2007, 2008, 2009
Berliner Pokalsieger 2002, 2003, 2005, 2008, 2009

Vereinsgeschichte:
Am 25. Juli 1892 gründen die Brüder Fritz und Max Lindner sowie Otto und Willi Lorenz, das Quartett ist zwischen 16 und 17 Jahre alt, den Verein BFC Hertha 92. Irgendwo in den Bezirken Wedding oder Prenzlauer Berg, zwischen denen einst die Mauer stand, muss es sich abgespielt haben. Denn über den genauen Ort des Geschehens sind unterschiedliche Angaben überliefert.

Der Vereinsname Hertha entspringt einer offenbar sehr eindrucksvollen Dampferfahrt, die Fritz Lindner auf einem Schiff selbigen Namens mit seinem Vater unternommen hatte. Auf dem Schornstein dieser "Hertha" prangten die Reedereifarben, weiß mit blauen Streifen - bis heute die Vereinsfarben von Hertha BSC.

Eine blaue Mütze dient zunächst als Erkennungszeichen der Hertha-Spieler, einheitliche Trikots kommen erst um die Jahrhundertwende auf. 1901 wird Hertha 92 in den Verband Deutscher Ballspielvereine (VDB) aufgenommen. In der ersten Saison der zwei geteilten Spielklasse sichert sich Hertha den 2. Platz.

1902-1914: Vereinsstrukturen entwickeln sich

Hertha siedelt 1904 zum Gesundbrunnen, nach Berliner Mundart die "Plumpe" genannt, in den Stadtteil Wedding um. Die Pacht für den umzäunten Platz entrichtet Hertha an Gastwirt Joseph Schebera.

In der Saison 1905/1906 gewinnt der BFC Hertha 92 die erste Berliner Meisterschaft. Am 4. Mai 1910 besiegt Hertha auf heimischem Areal den englischen Club FC Southend United mit 3:1. Der Erfolg gegen das Team aus dem Mutterland des Fußballs erregt großes Aufsehen.

Zum Ende der Saison 1909/1910, der Sozialdemokrat Wilhelm Wernicke ist inzwischen Präsident, beläuft sich der Umsatz des Vereins auf 20.020,14 Goldmark; insgesamt besuchen 17.172 Zuschauer die 16 Heimspiele der Mannschaft. Als Mitglieder sind 177 aktive und passive Herthaner registriert.

1919-1933: Die erfolgreiche Sobek-Ära und Herthas erste Deutsche Meisterschaft

Wirtschaftliche Sorgen und Abstiegsgefahr bedrohen den Verein. Doch die Herthaner wissen sich zu helfen. Eine Anekdote aus dem Jahr 1922: Zuschauer Artur Friedemann, Spieler der Berliner Meisterelf von 1914/15, bangt am 12. März beim entscheidenden Spiel gegen den Berliner FV 1910 beim Spielstand von 0:0 um den Klassenerhalt seines Vereins. Er springt über die Barriere und kickt einen aufs Hertha-Tor zurollenden Ball ins Feld zurück. Von der Tribüne hageln Proteste. Am Ende siegt Hertha durch einen Treffer von Erich Schmidt mit 1:0.

Am 07.August.1923 fusioniert die sportlich starke Hertha mit dem finanzkräftigen Berliner Sport-Club. Seither heißt der Verein Hertha BSC. Im selben Jahr wird Karl Tewes, offensiver Mittelläufer, verpflichtet. Er gilt als Erfinder der "Stopper-Taktik".

Mit Hanne Sobek, Berlins wohl populärstem Fußballer aller Zeiten, erreicht Hertha BSC von 1926 bis 1931 sechsmal das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft. Nach vier Finalniederlagen gelingen den Herthanern zwei Titelgewinne in Folge (1930, 1931).

1933-1945: Gleichschaltung unter der Nazi-Diktatur

Im Dritten Reich stülpen die Nazis dem Verein neue Strukturen auf. Hans Pfeifer wird von der NSDAP als neuer Präsident ins Amt gehievt; eine Gleichschaltung mit der doktrinären Ideologie des Hitler-Regimes erfolgt. Wilhelm Wernicke weilt unterdessen beruflich in Hamburg. Der Verein leidet unter der Zerstörung des Zweiten Weltkriegs. Anfang Mai 1945 gleicht die Spielstätte der Herthaner, das altehrwürdige Stadion an der "Plumpe", einem Trümmerfeld. Tellerminen liegen herum, die Spielfläche weist über 200 Bombentreffer auf, Teile der Tribüne sind abgebrannt.
Nach der Kapitulation wird die Geschäftstelle von den Alliierten beschlagnahmt und der Verein vorübergehend aufgelöst. Wilhelm Wernicke hilft später beim Wiederaufbau von Hertha BSC.

Quelle: Buch zur Hertha BSC Historie

Spieler und Trainerstab:

Olympia Stadion:
Kapazitätgesamt 74.220
Unterring 37.778
normale Plätze 36.019
Logensitze (Logen Unterring) 560
Logensitze Ehrentribüne 563 erweiterbar auf 743
Business Seats 4.226
Oberring 36.440
normale Plätze 32.255
Pressetribüne 290
Logensitze Skyboxen 133

Amateurstadion:
Das Amateurstadion Auf dem Wurfplatz ist ein kleines, modernes Fußballstadion entstanden. Am 29. Juli 2004 wurde das Stadion offiziell eingeweiht und an HERTHA BSC übergeben. Hier kann der offizielle Spielbetrieb der A- und B-Jugend sowie der Regionalligamannschaft von HERTHA BSC vollzogen werden.
Eine Stehstufenanlage im Stadion bietet knapp 4.300 Zuschauern Platz. Es gibt 1100 Sitzplätze, davon sind 750 überdacht. Es entstand darüber hinaus ein moderner Tribünentrakt, der insgesamt acht Kabinen und einen kleinen Kiosk beherbergt. Durch diesen Teil des Ensembles ist es möglich, insgesamt vier Spiele auf dem Gelände gleichzeitig stattfinden zu lassen. Das Stadion verfügt über Trainingsbeleuchtung, eine Beregnungsanlage und weist dieselben Maße auf, wie das Olympiastadion und die beiden Trainingsplätze der HERTHA-Profis auf dem Schenckendorff-Platz (105m x 68m).
Genau auf diesem Sportplatz bereitete sich die deutsche Fussballmanschaft um Jürgen Klinsmann bei der Fussball WM 2006 auf ihre WM Spiele vor.

Der Weg zu unserer Hertha:
Aus Richtung Hamburg/Rostock:
Stadtring Richtung Charlottenburg (A100), Ausfahrt Spandauer Damm, ab dort Ausschilderung Olympiastadion vorhanden. Alternative: Ausfahrt Kaiserdamm, rechte Spur, am Ausfahrtsende rechts fahren, danach immer geradeaus über Knobelsdorffstraße, Platanenallee, Reichsstraße bis zum Steubenplatz, dort links abbiegen in die Olympische Straße, direkte Zufahrt zum Olympiastadion.

Aus Richtung München/Nürnberg, Hannover/Magdeburg, Leipzig:
Über die Avus (A115) Richtung Autobahndreieck Funkturm, Ausfahrt Messedamm (Richtung A100), rechts halten, danach zwei Alternativen: A: rechts abbiegen Richtung Deutschlandhalle, dann über die Jaffestraße bis zur Heerstraße, links abbiegen bis zur Flatowallee, dort rechts einordnen B: geradeaus bis zur Kreuzung, links in die Masurenallee einbiegen, danach über den Theodor-Heuss-Platz in die Heerstraße.

Hertha BSC einmalige Jugendarbeit und Akademie :

Die HERTHA BSC Berlin Fußball-Akademie öffnete im Sommer 2001 ihre Pforten. Zur Fußball-Akademie gehören drei verschiedene Bereiche, die Synergien in der Jugendarbeit fördern und eine qualitativ hochwertige Ausbildung der Jugendspieler von HERTHA BSC Berlin zu garantieren, um unseren Verein (Bundesliga-Mannschaft) in Zukunft sehr gute Spieler zu bringen.

Die Akademie :
In der Fußball-Akademie werden alle Jugendmannschaften von HERTHA BSC zusammengefasst. Ein abgestimmtes und einheitliches Trainingskonzept für alle Altersklassen sowie einheitliche Regeln für alle bestimmen das Leben in der Fußball-Akademie. Seit der Saison 2003/2004 findet der komplette Trainings- und Spielbetrieb der Leistungsmannschaften auf dem Olympiagelände statt. Somit hat es HERTHA BSC geschafft, nach jahrelanger Zerrissenheit auf den verschiedenen Fußballplätzen der Stadt, eine Heimat für alle Spielklassen zu schaffen. Darüber hinaus wird das Sportgelände am Nordufer als Grundausbildungszentrum genutzt.

Das Internat :
Das im Juli 2001 auf dem Olympiagelände entstandene Internat ist ein wesentlicher Teilbereich der Fußball-Akademie. Im Internat wohnen Jugendspieler von HERTHA BSC, deren familiärer Wohnsitz nicht in Berlin ist. Mit einem Investitionsvolumen von rund einer Million Euro ist ein moderner Wohnkomplex entstanden, der 18 Jugendspielern und einem Betreuerpaar Wohnmöglichkeiten bietet. Dabei stehen den Jugendlichen neben ihren Ein-Bett-Zimmern zwei Hausaufgabenräume, ein Internetcafé und ein Spielsalon mit Tischfußball und Tischtennis zur Verfügung. Zusätzlich beinhaltet die Akademie einen Speisesaal mit Küche, Zimmer für "Probespieler", eine Betreuerwohnung sowie Büro- und Besprechungsräume für die Akademieleitung. Neben den "Betreuereltern" bekommt jeder Jugendspieler einen Spieler aus dem Profikader von HERTHA BSC als Paten zur Seite gestellt. Diese Paten sollen für die Jugendlichen Vorbild, aber auch Unterstützung auf dem Weg ins Profileben sein. Die Profis geben ihre Erfahrung weiter und für unsere Jugendspieler sind die Patenschaften ein weiterer Ansporn, noch härter an sich zu arbeiten.

Die Schulkooperation :
Der dritte Teilbereich der Fußball-Akademie umfasst die Schulkooperation mit der Poelchau-Oberschule in Berlin-Charlottenburg. Dort gibt es spezielle HERTHA-Klassenverbände, die an einem auf die Bedürfnisse der Jugendabteilung von HERTHA BSC abgestimmten Training teilnehmen. Durch den Schulbetrieb werden allerdings nur bestimmte Klassen eingebunden. Es gibt sowohl Jugendspieler von HERTHA BSC als auch Spieler von anderen Fußballvereinen in den einzelnen Klassen, die zusätzliche Trainingseinheiten mit den vereinseigenen Jugendtrainern von HERTHA BSC auf dem Olympiagelände absolvieren.

Leider auch das ist Geschichte : Der Hertha BSC Berlin Klub Skandal..!

Der Bundesliga-Bestechungsskandal von 1971
Frankfurt/Main - Die nach der Saison 1970/71 aufgeflogene Bundesliga Bestechungsaffäre war bisher der größte Skandal in der deutschen Fußball Geschichte.
Am 6. Juni 1971, einen Tag nach der Meisterfeier von Borussia Mönchengladbach, ließ der damalige Präsident von Kickers Offenbach, Horst Gregorio Canellas, an seinem
50. Geburtstag die Bombe platzen, die den deutschen Profi Fußball in seinen Grundfesten erschütterte.
Der 1999 verstorbene Südfrüchte Händler brachte mit dem Druck auf die Taste seines Tonbandgerätes die ungeheuerlichsten
Bestechungsversuche und deren Ausführun­gen ans Tageslicht. Ungläubige Ohrenzeugen des beispiellosen Vorgangs waren unter anderen der frühere Bundestrainer Helmut Schön und DFB-Liga-Sekretär
Wilfried Straub - heute geschäftsführender Vorsitzender der Deutschen Fußball liga (DFL).
Als „Agent pro­voca­teur” brachte der mit seinem Club wesentlich in die Affäre verstrickte Canellas eine Ermittlungs-Lawine ins Rollen, die
dem Vorsitzenden des DFB- Kontrollausschusses, Hans Kindermann, den Beinamen „Großinquisitor” ein brachte.
Im Zuge der akribischen Aufklärungsarbeit des heute im Alter von 82 Jahren im Ruhestand lebenden Vorsitzenden Richters am Landgericht
Stuttgart wurde der Skandalsumpf nach rund vier Jahren weitgehend trockengelegt.
Die Ergebnisse schlugen sich in gnadenlosen Urteilen durch das DFB- Bundesgericht nieder:
Lizenzentzug für die Clubs Kickers Offen­bach und Arminia Bie­lefeld, Sperren für die Präsidenten Canellas (auf Lebenszeit/1976 aufgehoben),
Peter Maaßen (Rot-Weiß Oberhausen), Wolf­gang Holst (Hertha BSC Berlin) und drei weitere Funktionäre sowie für die Trainer Egon Piechaczek (Bielefeld/auf Lebenszeit) und
Günther Brocker (Rot-WeißOberhausen).
Offiziell involviert waren insgesamt 53 Spieler aus sieben Vereinen, darunter mehr als ein Dutzend
deutsche und ausländische Nationalspieler. Sie trafen empfindliche Strafen von Geldbußen bis zu Sperren auf Lebens­zeit.
Um drohende Gefängnisstrafen kamen die Hauptsünder gerade noch herum. Der Imageschaden für die deutsche Eliteliga war immens: In der Spielzeit 1971/72 ging
die Zuschauerzahl um 800 000 zurück, im Jahr darauf sogar um 1,3 Millionen.

Die verschiedenen Hertha Logos in den letzten Jahrzenten :
seit 1995 1988-1995 1970-1988

Abstieg aus der 1. Fussball Bundesliga (schwarzen Tage) :

  • 1965 , 1980 , 1983 , 1991 , 2010

  • Fan-Freundschaft mit dem Karlsruher SC:


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